Das schreck­li­che Erd­be­ben berührt uns alle. Ins­be­son­de­re die Men­schen, die dort Ver­wand­te und Freun­de  ver­lo­ren haben. So geht es auch Sahin Ucar. Sahin ist Musi­ker aus unse­rer Samt­ge­mein­de und so nah­men wir ger­ne sei­ne Anre­gung auf, ein Bene­fiz­kon­zert für die Opfer des Erd­be­bens zu ver­an­stal­ten. Dank des Ent­ge­gen­kom­mens der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Kir­chen­ge­mein­de und der Unter­stüt­zung durch unse­ren Bei­sit­zer Kai Schö­ne­weiß konn­ten wir am Sams­tag, den 25. Febru­ar um 19 Uhr in der Johan­nes­kir­che mit Sahin Ucar einen Kon­zert­abend der beson­de­ren Art anbie­ten, bei dem wir Spen­den für das Akti­ons­bünd­nis Kata­stro­phen­hil­fe gesam­melt haben.

 

Auf der per­sön­li­chen web­site hat der Vor­sit­zen­de sei­ne Ein­drü­cke aus dem Kon­zert so zusam­men­ge­fasst: “Einen Tag spä­ter hallt in mir immer noch die musi­ka­li­sche Potenz von Sahin Ucar wider. Das Bene­fiz­kon­zert ges­tern Abend in der Johan­nes­kir­che war gut besucht und mehr als 1000 € kamen an Spen­den für das Akti­ons­bünd­nis Kata­stro­phen­hil­fe zusam­men. Sahin Ucar spiel­te nicht nur Kla­vier zu den Bil­dern einer Dia­show, mit der das Erd­be­ben the­ma­tisch auf­be­rei­tet wor­den war, er spiel­te auch eine tür­ki­sche Flö­te, kom­men­tier­te und sang aus­drucks­stark in tür­ki­scher und deut­scher Spra­che. Die Impro­vi­sa­tio­nen wech­sel­ten zwi­schen Moll und Dur und der Flü­gel wur­de in sei­ner Gesamt­heit als Instru­ment benutzt und Sai­ten gezupft und beklopft. Es war ein beein­dru­cken­der Abend und nie­mand hat die Johan­nes­kir­che unbe­ein­druckt ver­las­sen, da bin ich mir sicher”.

Sahin Ucar, der auf ein Hono­rar an die­sem Abend ver­zich­te­te, lebt seit meh­re­ren Jah­ren in Deutsch­land, hat aber noch fami­liä­re Kon­tak­te in die Erd­be­ben­re­gi­on. „Ich bin erschüt­tert von den Ereig­nis­sen in mei­ner Hei­mat und möch­te mit mei­ner Musik den Men­schen vor Ort hel­fen.“, so beschreibt er sei­ne Motivation.

Eine klei­ne Impres­si­on des Kon­zerts fin­det Ihr auf dem Tös­ter Kul­tur­ka­nal auf you­tube oder mit die­sem Link.