Am Sonn­tag, den 24. April um 17 Uhr eröff­ne­te Dr. Har­ry Kali­now­sky den zwei­ten Zyklus der Musik­rei­he: Musik zum Leben. Er durf­te die Akkor­deo­nis­tin Bet­ti­na Born begrü­ßen und wur­de, wie die begeis­ter­ten Zuhö­rer in der Johan­nes­kir­che, Zeu­ge, wie Bet­ti­na Born mit ihrem Instru­ment Geschich­ten und Bil­der in Musik ver­wan­del­te. Man konn­te qua­si Mücken­schwär­me im Kir­chen­raum schwir­ren sehen, bekam das Bild eines ange­fah­re­nen Dach­ses auf der Auto­bahn kaum aus sei­nem Kopf, durf­te sich im spa­ni­schen Som­mer­wind erwär­men und musst sich stark zurück­hal­ten, die Kir­che nicht zu einem Ball­saal wer­den zu las­sen. Die Kom­po­si­tio­nen von Bet­ti­na Born beweg­ten sich sowohl im Muset­te-Stil als auch, wie sie selbst sag­te, im Born-Tango-Stil.

Das nächs­te Kon­zert am 26. Juni ver­spricht eine Fort­set­zung einer bild­star­ken Musik. Dann wer­den Tho­mas Pietsch und Dag­mar Lüb­king auf Orgel und Vir­gi­nal Klang­bil­der aus Natur, All­tag und Reli­gi­on präsentieren.

Ohne Zwei­fel hat Kai Schö­ne­weiß, ver­ant­wort­lich für die Musik­rei­he im Ver­ein Tös­ter­Kul­tur e.V., eine hoch­ka­rä­ti­ge Aus­wahl von Künst­le­rin­nen und Künst­lern gefun­den, die der Musik zum Leben einen beson­de­ren Stel­len­wert im kul­tu­rel­len Leben von Tos­tedt sichern wird.

Bet­ti­na Born, Fotos und Col­la­ge: Dr. Har­ry Kalinowsky