Klang­bil­der aus Natur, All­tag und Religion

Am 26. Juni war in der Johan­nes­kir­che in Tos­tedt ein ganz beson­de­res Kon­zert zu erle­ben. Im zwei­ten Kon­zert der Rei­he „Musik zum Leben“ des Ver­eins Tös­ter­Kul­tur e.V. brach­ten Tho­mas Pietsch, inter­na­tio­nal täti­ger und prä­mier­ter Barock-Vio­li­nist, und Dag­mar Lüb­king, Kon­zert­or­ga­nis­tin, Klang­bil­der aus Natur, All­tag und Reli­gi­on zu Gehör.

Es erklang Musik aus der Barock­zeit, die mit so klang­vol­len Titeln wie „Das Jäger­horn“ oder „Musi­ka­lisch Uhr­werk“ far­ben­präch­ti­ge Bil­der beim Publi­kum ent­ste­hen lie­ßen. Beson­ders abwechs­lungs­reich gestal­te­te sich die „Sona­ta repre­sen­ta­ti­va“ von Hein­rich Ignaz Franz Biber: Ele­men­te wie „Die Nach­ti­gall“ oder „Der Frosch“ zeig­ten die Mög­lich­kei­ten musi­ka­li­scher Gestal­tun­gen auf. Tho­mas Pietsch ver­stand es aus­ge­zeich­net, das Publi­kum mit kur­zen Erläu­te­run­gen und Bei­spie­len auf sei­ner Vio­li­ne zu einem bes­sern Hör­erleb­nis zu ver­hel­fen. Dr. Har­ry Kali­now­sky sprach des­halb in sei­ner Dan­kes­re­de von einer Hör­schu­le im bes­ten Sin­ne, die man habe erle­ben dür­fen. Neben der Vio­li­ne konn­te auch das Orgel­spiel von Dag­mar Lüb­king über­zeu­gen, die sowohl als Beglei­tung als auch als Solis­tin zu einem gelun­ge­nen Hör­erleb­nis beitrug.

Foto: Uschi Becker

Foto:Pietsch