Der Tös­ter Kul­tur e.V. fei­ert erfolg­reich Pot­pour­ri op Platt

Platt­deut­sche Geschich­ten, Live-Musik und Volks­tanz zum Mit­ma­chen: Rund 140 Gäs­te erleb­ten am Sonn­tag in der Schüt­zen­hal­le Kam­pen das zwei­te „Pot­pour­ri op Platt“ des Kul­tur­ver­eins. Zum Schluss gab die Mode­ra­to­rin dem Publi­kum noch ein Ver­spre­chen mit auf den Weg.

Am Sonn­tag, 25. Okto­ber, war die Schüt­zen­hal­le Kam­pen gut gefüllt. Rund 140 Gäs­te waren zum „Pot­pour­ri op Platt“ gekom­men, und die gute Stim­mung im Saal war von Anfang an zu spü­ren. Sabi­ne Schrö­der vom Ver­eins­vor­stand begrüß­te das viel­fäl­ti­ge Publi­kum und die Akteu­re. Danach hat­te Ursel Köver die Büh­ne für sich.

Dönt­jes, Lie­der und ein Tanz zum Mitmachen

Die Todtshor­ne­rin kennt sich im Platt­deut­schen bes­tens aus. Sie las Dönt­jes wie „Dat Macht­wo­ort“ und „Dat Leven vun’n Goos“. Mal schmun­zel­te der Saal, mal lach­te er laut. Musi­ka­lisch ging es mit Tös­ter Cul­tu­re Pop wei­ter. Der Chor mit Band unter der Lei­tung von Gerd Wilck stand erst zum zwei­ten Mal live auf der Büh­ne. Sie san­gen und spiel­ten unter ande­rem „De Fre­sen­hoff“ und „Moin Moin“, mit Schma­ckes un vun Har­ten. Natür­lich wur­de auch mitgesungen.

Dann waren die Todtshor­ner Stop­pel­hop­ser an der Rei­he. Die Tanz­grup­pe um Ulli Mat­thies zeig­te die Hol­stei­ner Drei­tour und die Son­der­bur­ger Dop­pel­qua­dril­le. Bei der Buern­hoch­tied blieb das Publi­kum nicht lan­ge sit­zen, denn die Tän­ze­rin­nen und Tän­zer hol­ten Gäs­te zu sich aufs Par­kett. Hin­ter den Kulis­sen pack­te die Grup­pe außer­dem kräf­tig mit an.

Mit­ten­mang gab es immer wie­der Pau­sen zum Schna­cken und Klönen.

Kuchen auf Por­zel­lan und ein Ver­spre­chen zum Schluss

Das selbst­ge­ba­cke­ne Kuchen­buf­fet ist längst ein Mar­ken­zei­chen. Ser­viert wur­de auf ech­tem Por­zel­lan statt auf Plas­tik, und am Ende war kein Krü­mel mehr übrig. Auch die Schüt­zen­hal­le bekam viel Lob, weil sie dem Nach­mit­tag einen gemüt­li­chen und pas­sen­den Rah­men bot.

Die Idee zu die­sem For­mat hat­te Gud­run Hof­mann vom Kul­tur­ver­ein. Auch in die­sem Jahr hat­te sie den Ver­ein ermu­tigt, wie­der ein Fest op Platt auf die Bei­ne zu stel­len. Orga­ni­sa­to­rin und Mode­ra­to­rin Hei­di Kol­loch dank­te zum Abschluss allen Mit­wir­ken­den, Hel­fe­rin­nen und Hel­fern sowie den Spen­de­rin­nen, Spen­dern und Unter­stüt­zern. Ohne sie wäre der Nach­mit­tag nicht mög­lich gewe­sen. Dem Publi­kum ver­sprach sie außer­dem: Beim nächs­ten Mal mode­riert sie op Platt!

Nach der zwei­ten Auf­la­ge steht fest: Platt lebt in der Nord­hei­de. Tös­ter Kul­tur e.V. freut sich schon jetzt auf ein Wie­der­se­hen mit allen Platt­sna­ckern und Inter­es­sen­ten im kom­men­den Jahr.

Text: Hei­di Kolloch

Bil­der: Gesamt­fo­to Manue­la Braun

Wei­te­re Bil­der: Hei­di Kolloch